Adaptives Leadership / Partizipation – ein Gegensatz?

Problem: Partizipative Führung trifft auf adaptive Herausforderungen ohne eine klare Richtung: Alle reden mit, aber niemand bewegt sich, weil das Team und die Führung versucht, ein komplexes Problem mit alten Methoden zu lösen. 

Begriffe: 

  • Holding Container, 
  • Productive Zone of Disequilibrium, 
  • Loss vs. Resistance 

Literatur: 

  • „Leadership Without Easy Answers“ (Ronald Heifetz) – Theorie 
  • „Leadership on the Line“ (Heifetz & Linsky) – Leute enttäuschen und dennoch professionell „überleben“ können
  • „The Practice of Adaptive Leadership“ (Heifetz, Linsky & Grashow) – Praxishandbuch 
  • Cambridge Leadership Associates
  • Podcast: „The adaptive Leader“ von Jim Dittmar 

adaptiv: Hilfe zur Selbsthilfe bei komplexen Problemen

Als Provokateur und Mobilisator Fragen stellen statt Antworten zu geben. 

Führungskraft: den Raum halten, um Visionen entstehen zu lassen und Coach. Die Akzeptanz von Konflikten und Reibung ist die Voraussetzung.

partizipativ: Vermeidung von Schmerz

Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, was meist der Weg des geringsten Widerstands erzeugt. 

Führungskraft: Moderator. Es gilt die Suche nach Harmonie und Konsens. 

Erwartungshaltung des Geführten!

Die Verantwortung für die Lösung liegt bei den Betroffenen selbst, was eine grundlegende Abkehr von bisherigen Führungsstilen darstellt, bei denen letztlich immer erwartet worden ist, dass die Führungskraft die Richtung vorgibt.

„Work of the people“

Was seid ihr bereit aufzugeben, um voranzukommen?

Was müssen wir ändern und lernen?

  • ko-Konstruktion
  • Zeitmodelle anpassen
  • gemeinsam Lernende statt Schülerschaft und Lehrerschaft

Umgang mit Wissen

Mit dem Eingeständnis etwas Nicht-zu-Wissen und dem Willen, es gemeinsam mit anderen herauszufinden, was wir noch nicht wissen: ko-konstruktives Miteinander als Leitprinzip. Allerdings bedarf es eines hohen Anteils an Selbstreflexion und innerer Führung, um diese Prozesse zwischen „Balkon“ und „Tanzboden“ ausbalancieren zu können. 

Zwischenschritt: situative Anpassung 

in stabilen Situationen sich entwickeln können: Fortbildungen, digitale Lernräume, …

Hören statt Lesen

produktives Ungleichgewicht 

Der Status Quo wird hinterfragt. Effizienz steht NICHT im unmittelbaren Fokus, sondern ist das Ergebnis eines Prozesses. Druck und Spannung im Team soll Veränderung bewirken. 

Voraussetzung: Vision

Es gibt jemanden der durch Ziele und Standards inspiriert.

Widerstände: 

– Warum sagen wir, das wir Veränderung wollen und dennoch meist unbewusst alles tun, um es zu verhindern? – 

Literatur: The fifth discipline, Peter Senge 

– Wenn die Vision fehlt, weil das gemeinsame Lernen verlernt wurde. 

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